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KI-Mentor

Der KI-Mentor bietet Echtzeit-Anleitung, Hinweise und Coaching während Simulationen, um das Lernen zu verbessern, ohne Antworten zu verraten.

Was ist der KI-Mentor?

Ihr persönlicher Krisenmanagement-Coach, der:

Hinweise gibt

Schlägt vor, was zu berücksichtigen ist, ohne zu sagen, was zu tun ist

Konzepte erklärt

Klärt Krisenmanagement-Prinzipien

Fragen stellt

Regt kritisches Denken an

Frameworks bietet

Liefert strukturierte Ansätze

Wann den KI-Mentor nutzen

Ideale Situationen

Bei Entscheidung festgefahren: Kann nicht zwischen Optionen wählen
Unklare Situation: Verstehe nicht, was passiert
Framework benötigt: Möchte strukturierten Ansatz
Lernmodus: Möchte das “Warum” verstehen
Nach Feedback: Möchte tiefere Erklärung

Wann NICHT nutzen

Der KI-Mentor wird nicht:
  • Die “richtige” Antwort direkt sagen
  • Entscheidungen für Sie treffen
  • Ihr Denken übernehmen
  • Hohe Punktzahlen garantieren

Wie zu interagieren

Auf den Mentor zugreifen

1

Mentor-Panel öffnen

KI-Mentor-Symbol oder Tab klicken (normalerweise rechte Seite des Bildschirms)
2

Ihre Frage eingeben

Frage in Chat-Box eingeben
3

Anleitung erhalten

KI antwortet mit kontextueller Hilfe
4

Erkenntnisse anwenden

Anleitung nutzen, um Ihre Entscheidung zu informieren

Effektive Fragen

Spezifisch und durchdacht:
  • “Welche Faktoren sollte ich berücksichtigen, wenn ich entscheide, ob ich räume?”
  • “Können Sie die Kompromisse zwischen Option A und B erklären?”
  • “Welches Krisenmanagement-Framework gilt für Stakeholder-Kommunikation?”
  • “Warum könnte Transparenz in dieser Situation wichtig sein?”
  • “Was sind die Risiken, zu schnell vs. zu langsam vorzugehen?”

Arten von Anleitungen

Hinweissystem

Abgestufte Hinweise von subtil bis direkter: Stufe 1 - Sanfter Anstoß: “Berücksichtigen Sie, wer von jeder Option betroffen sein könnte.” Stufe 2 - Spezifischer Fokus: “Denken Sie über Mitarbeitersicherheit vs. Geschäftskontinuität in Ihrer Bewertung nach.” Stufe 3 - Framework-Vorschlag: “Versuchen Sie, eine Risikomatrix zu verwenden, um die Optionen systematisch zu vergleichen.”

Konzeptionelle Erklärungen

Mentor erklärt Prinzipien: Beispiel:
Nutzer: "Warum ist Stakeholder-Kommunikation so wichtig?"

Mentor: "Im Krisenmanagement benötigen Stakeholder Informationen um:
1. Ihre eigenen Entscheidungen zu treffen (Mitarbeiter entscheiden, ob sie zur Arbeit kommen)
2. Ihrer Organisation zu vertrauen (Transparenz schafft Glaubwürdigkeit)
3. Ihre Reaktion zu unterstützen (sie können helfen, wenn informiert)
4. Panik zu vermeiden (Unsicherheit oft schlimmer als schlechte Nachrichten)

Berücksichtigen Sie, welche Stakeholder welche Informationen in diesem Szenario benötigen."

Sokratisches Fragen

Mentor stellt Fragen, um Denken zu leiten: Beispiel:
Nutzer: "Sollte ich jetzt eine öffentliche Erklärung abgeben?"

Mentor: "Gute Frage. Lass uns das durchdenken:
- Welche Informationen haben Sie bestätigt vs. unbestätigt?
- Was könnte passieren, wenn Sie auf weitere Details warten?
- Was könnte passieren, wenn Sie mit teilweisen Informationen kommunizieren?
- Wer benötigt diese Informationen am dringendsten?

Was ist Ihr Denken basierend auf diesen Überlegungen?"

Framework-Bereitstellung

Mentor bietet strukturierte Ansätze: Beispiel:
Nutzer: "Wie priorisiere ich diese Aktionen?"

Mentor: "Versuchen Sie die Eisenhower-Matrix:
- Dringend & Wichtig: Sofort tun
- Wichtig aber nicht dringend: Einplanen
- Dringend aber nicht wichtig: Delegieren
- Weder noch: Eliminieren

In welche Kategorie fällt jede Aktion?"

Mentor-Fähigkeiten

Kontextbewusst

Die KI versteht:
  • Aktuelles Simulationsszenario
  • Ihre Rolle (falls zugewiesen)
  • Jüngste Ereignisse
  • Entscheidungen, die Sie getroffen haben
  • Verfügbare Ressourcen
Beispiel: Der Mentor weiß, dass Sie in einem Cyberangriff-Szenario sind, daher beziehen sich Antworten auf Cybersicherheitsprinzipien.

Adaptiv

Anleitung passt sich an basierend auf:
  • Ihren Fragen (versteht, womit Sie kämpfen)
  • Ihrer Leistung (wenn Sie gut abschneiden, weniger Unterstützung)
  • Simulationsschwierigkeit
  • Lernzielen

Pädagogisch

Für Lernen konzipiert:
  • Fördert kritisches Denken
  • Verstärkt Krisenmanagement-Prinzipien
  • Weist auf relevante Ressourcen hin
  • Baut Vertrauen durch geführte Entdeckung auf

Fortgeschrittene Mentor-Nutzung

”Was wäre wenn” erforschen

Anwendungsfall: Möchten Konsequenzen verstehen, ohne sich zu verpflichten Beispiel:
Nutzer: "Wenn ich Option A wähle, was würde wahrscheinlich passieren?"

Mentor: "Ich kann Ihnen nicht das genaue Ergebnis sagen, aber lassen Sie uns darüber nachdenken:
- Option A priorisiert Geschwindigkeit über Gründlichkeit
- Im Krisenmanagement kann schnelles Handeln Eskalation verhindern
- Aber hastige Entscheidungen übersehen manchmal kritische Faktoren
- Welche Informationen könnten Sie benötigen, um Option A erfolgreich zu machen?"

Entscheidungen debattieren

Anwendungsfall: Zwischen zwei Optionen hin- und hergerissen Beispiel:
Nutzer: "Ich bin gespalten zwischen jetzt räumen (A) oder auf Feuerwehr-Bewertung warten (B)."

Mentor: "Lass uns vergleichen:
Option A (Jetzt räumen):
- Vorteile: Maximale Sicherheit, keine Verzögerung
- Nachteile: Potenzieller Fehlalarm, Geschäftsunterbrechung
- Hauptüberlegung: Können Sie Unterbrechung für Sicherheit akzeptieren?

Option B (Auf Bewertung warten):
- Vorteile: Mehr Informationen, gemessene Reaktion
- Nachteile: Risiko, wenn sich Situation schnell verschlechtert
- Hauptüberlegung: Wie schnell könnten sich Bedingungen verschlechtern?

Welches Risiko besorgt Sie mehr?"

Frameworks lernen

Anwendungsfall: Möchten allgemeine Prinzipien lernen Beispiel:
Nutzer: "Wie treffen Experten Entscheidungen unter Unsicherheit?"

Mentor: "Krisenentscheidungsfindung unter Unsicherheit folgt oft:

1. Verfügbare Infos schnell sammeln
2. Vernünftige Annahmen treffen (klar angeben)
3. Option wählen, die für mehrere Szenarien robust ist
4. Entschlossen umsetzen
5. Überwachen und anpassen

Dies wird 'Satisficing' genannt - gute Entscheidung jetzt schlägt perfekte Entscheidung zu spät.

Wie könnte dies auf Ihre aktuelle Situation zutreffen?"

Mentor-Einschränkungen

Was er NICHT tun wird

Der KI-Mentor wird NICHT:
  • Ihnen die Antwort direkt geben
  • Entscheidungen für Sie treffen
  • Garantieren, dass Sie perfekt punkten
  • Ihr Urteilsvermögen überstimmen
  • Die Arbeit des kritischen Denkens übernehmen

Warum diese Einschränkungen wichtig sind

Das Ziel ist Lernen, nicht Punkten.
  • Antworten selbst zu entdecken schafft tieferes Verständnis
  • Mit Entscheidungen zu kämpfen spiegelt echte Krisen wider
  • Ihr Denken ist wichtiger als die “richtige” Antwort
  • Echte Krisen haben keine KI, die Ihnen sagt, was zu tun ist

Mentor-Best-Practices

Nutzen Sie den Mentor früh, wenn Sie Orientierung brauchen, nicht als letzten Ausweg nach dem Raten.
Wenn der Mentor Ihnen etwas fragt, antworten Sie. Dieser Dialog ist, wie Sie lernen.
Lesen Sie nicht nur die Antwort des Mentors - nutzen Sie sie, um die Situation zu analysieren.
Prinzipien zu verstehen hilft Ihnen in zukünftigen Szenarien, nicht nur diesem.
Fordern Sie sich heraus, zuerst zu denken, dann Mentor zu konsultieren, falls nötig.

Mentor-Nutzungsszenarien

Szenario 1: Neu im Krisenmanagement

Situation: Erste Simulation, unvertraut mit Konzepten Guter Ansatz:
  1. Mentor früh nach relevanten Frameworks fragen
  2. Erklärungen von Terminologie anfordern
  3. Mentor nutzen, um Denken zu validieren
  4. Vertrauen durch geführte Erkundung aufbauen

Szenario 2: Erfahren aber unsicher

Situation: Kenne Konzepte, aber dieses spezifische Szenario ist knifflig Guter Ansatz:
  1. Ihr Denken mit Mentor teilen
  2. Nach Perspektiven fragen, die Sie vielleicht übersehen
  3. Mentor nutzen, um Optionen zu debattieren
  4. Bestätigen, dass Sie Prinzipien korrekt anwenden

Szenario 3: Aus Fehlern lernen

Situation: Schlechte Entscheidung getroffen, möchten verstehen warum Guter Ansatz:
  1. Feedback zuerst überprüfen
  2. Mentor bitten, das Prinzip zu erklären
  3. Diskutieren, was Sie anders machen würden
  4. Lernen auf nächste Entscheidung anwenden

Nächste Schritte